Die Entstehung der chinesischen Schrift geht bis auf die Orakelinschriften aus der Shang-Zeit (um 1400 v. u. Z.) zurück. Älteste erhaltene Funde aus dieser archäologischen Schicht brachten Zeichen zu Tage, welche in Knochen eingeritzt oder in Schildkrötenpanzern eingebrannt wurden. Wir geben hier als Beispiel zwei piktographische Vorstufen des heutigen chinesischen Schriftzeichens “” (Xuan, d.h. soviel wie “dunkel, tief”); das linke Zeichen exemplarisch für Schildkrötenpanzer- und Knocheninschriften, das rechte für die sogenannte 'Kleine Siegelschrift' (Xiao-Zhuan-Schrift):

SZ-Xuan

In seiner 2012 erschienen Veröffentlichung Der Himmelsdrache. Innere Übungen des Tai-Ji interpretiert sie Chunjin Xiong als kultisch eingebundene Darstellung des Mysteriums der universalen Wellenform, welche überall in der Natur anzutreffen sei und insofern auch als eine Art kosmologischer Präfiguration des später ausgeformten Tai-Ji-Symbols mit seiner s-förmig geschwungenen Mittellinie zwischen Yin und Yang.

In solchen Orakelinschriften findet sich eine gemeinsame Quelle für realistische bzw. idealistische Deutungsansätze in der modernen und historischen Sprachforschung Chinas. Viele Fragen knüpfen sich an: Bilden die Ursprungszeichen in der Natur vorgefundene Muster ab oder drücken sie innere Zustände und Vorstellungen aus? Handelt es sich im Fall einzelner daraus sich entwickelnder Stufen und Varianten noch um ideographische oder um arbiträre Zeichen? usw.

 

Himmelsdrache - Nei-Gong Standardwerk

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