Bereits die ältesten Piktogramme mit der Bedeutung “Herz“ stellen das Organ bildlich dar. Noch im heutigen Zeichen sind ihm drei Fischerhaken angefügt. Sie symbolisieren das Voneinander-Abgetrennt-Sein der im Inneren residierenden Lebensgeister (Shen). In einem weiteren Sinne repräsentieren sie Begehrlichkeiten, Bestechlichkeit und Manipulation. Durch im Daoismus und Buddhismus kultivierte 'Übungen der Stille' werden die Haken entfernt, um die Shen wieder zu vereinen. Man spricht dabei auch von der “Kultivierung des Herzklangs“. 

Wo die Sprache aufhört, die Zungenwurzel ihre Anspannung verliert und der Klang des Herzens hörbar wird, entsteht ursprüngliche kommunikative Resonanz. Auch das Anstimmen von Mantras dient Buddhisten und Daoisten dazu, durch die Laute der klassischen Texte hindurch ihren Herzklang zu aktivieren und zu natürlicher Resonanzfähigkeit zu befreien (vgl. in diesem Kontext auch Chunjin Xiong, Der Himmelsdrache. Innere Übungen des Tai-Ji; Die Neunte Übung: „Im Wasser verborgen ernähren sich Drache und Perle“. Offenbach 2012).

 

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